Heyy, ich bin Linda!
Pferdemensch aus Leidenschaft
Pferde und Tiere begleiten mich gefühlt schon mein ganzes Leben. Schon als Kind wollte ich unbedingt reiten – und bis heute sind Pferde weit mehr als nur ein Hobby für mich. Ich liebe es, ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten kennenzulernen, die kleinen Signale wahrzunehmen und herauszufinden, was ein Tier gerade braucht.
Ich hatte schon immer das Gefühl, einen sehr intuitiven Zugang zu Tieren zu haben. Besonders an Pferden fasziniert mich die feine Kommunikation: zuzuhören, ohne dass gesprochen wird, Vertrauen entstehen zu lassen und gemeinsam eine Verbindung aufzubauen. Dass das nicht nur bei Pferden funktioniert, zeigt übrigens auch meine Katze – die mittlerweile vermutlich mehr Tricks beherrscht als so mancher Hund 😉 .
Und wenn ich gerade einmal nicht im Stall oder im Sattel zu finden bin, studiere ich dual Maschinenbau, bin mit dem Motorrad unterwegs oder verbringe meine Zeit am liebsten draußen. Ich liebe die Natur und die Berge, reise gerne und entdecke neue Orte.
Meine Geschichte mit Pferden
Mit jedem Pferd gewachsen…
2014 begann mein Weg im Sattel mit meiner ersten festen Reitbeteiligung, einer Friesenstute, von der ich unglaublich viel lernen durfte. Danach folgte ein charakterstarker Isländer, der mir besonders gezeigt hat, wie wichtig Geduld, Einfühlungsvermögen und ein individueller Umgang mit unterschiedlichen Pferdepersönlichkeiten sind. In den vergangenen drei Jahren durfte ich schließlich gemeinsam mit einem American-Paint-Horse-Wallach immer tiefer in die klassische Reitkunst eintauchen. Auf einer bereits guten Basis konnten wir uns gemeinsam weiterentwickeln und nach und nach auch anspruchsvollere Lektionen erarbeiten.
Meine Reitbeteiligungen waren dabei nie einfach Pferde, die ich ein paar Mal pro Woche geritten habe. Ich habe mich teilweise nahezu täglich um sie gekümmert, Verantwortung übernommen und ihre Entwicklung intensiv begleitet. Neben dem Reiten gehörten für mich auch Bodenarbeit, Ausbildung und die feine Kommunikation selbstverständlich dazu. Ich durfte den Pferden Neues vermitteln und zu ihrer weiteren Ausbildung beitragen – gleichzeitig haben sie mindestens genauso viel mich gelehrt. Seit 2016 nehme ich regelmäßig qualifizierten Reitunterricht und bilde mich reiterlich kontinuierlich weiter. Dabei hat sich auch meine eigene Sicht aufs Reiten verändert. Früher hätte man mich am liebsten ausschließlich im Gelände gefunden – heute schlägt mein Herz besonders für die klassische Reitkunst.
Durch die Erkrankung meines Pferdes habe ich mich noch intensiver damit beschäftigt, wie eine gute Ausbildung dazu beitragen kann, Balance und Tragfähigkeit zu fördern und ein Pferd langfristig gesund unter dem Reiter zu erhalten.
Dabei möchte ich mich trotzdem bewusst nicht auf eine einzige Methode festlegen. An manchen Tagen findet man mich mit Sattel, Trense und Reitstiefeln bei konzentrierter Arbeit auf dem Platz, an anderen ohne Sattel und gebisslos im Gelände. Für mich darf beides seinen Platz haben. Entscheidend ist nicht ein bestimmtes Schema, sondern das, was zu dem jeweiligen Pferd-Mensch-Team passt.
Mein Weg zu EquiCompass
Genau daraus ist EquiCompass entstanden. Ich möchte meine Erfahrung, mein Gefühl für Pferde und meine Freude am gemeinsamen Lernen weitergeben – und dabei auch die Perspektive des Pferdes sichtbar machen. Denn jedes Pferd bringt andere Voraussetzungen mit und jeder Mensch verfolgt andere Ziele.
Ich möchte deshalb keinen vorgegebenen Weg vermitteln, sondern gemeinsam herausfinden, welcher Weg für das jeweilige Team der richtige ist. Orientierung geben, Möglichkeiten aufzeigen und Pferd und Mensch auf ihrem individuellen Weg begleiten – wie ein Kompass, der die Richtung weist.


